antina zlatkova liest aus ihrem kürzlich erschienenen zweisprachigem lyrikband „fremde geografien“. die junge lyrikerin, geboren 1990 in bulgarien, lebt seit 2009 in wien und studiert hier an der universität für angewandte kunst.
„eine erstaunlich sichere lyrische stimme. ein band, der einfach lesevergnügen bereitet.“ (buchkultur 157)

seher çakır, geboren in istanbul, wuchs in wien auf. 2009 publizierte sie ihr erstes, viel beachtetes buch „zitronenkuchen für die 56. frau“, mit „ich bin das festland“ legte sie ihren zweiten, lange erwarteten erzählband vor.
ihre „geschichten sind poetisch, erotisch, metaphernreich, mitunter auch humorvoll. auch wenn die geborene türkin kaum der orientalisch-üppigen erzähltradition huldigt, sind ihre erzählungen überaus vielschichtig, leben oft von mehreren zeitebenen, vermischen erinnerung und träume mit dem tatsächlichen geschehen und lesen sich dennoch flüssig und spannend.“ (buchkultur 144)

sina tahayori, geboren in shiraz im iran, studierte architektur in wien und lebt und arbeitet als architekt und autor in wien. sein literarisches debut, der erzählband „orientextrem“ hat die kritik begeistert. „schräg und wahr zugleich, lyrisch und stark. eine entdeckung!“ (buchkultur)
„ein buch, das mit großer erzählerischer sicherheit schlaglichter auf eine zeit wirft, in der „identität“ scheinbar zum ersten mal zum problem einer ganzen generation geworden ist. ein buch, das uns alle angehen sollte.“ (literaturhaus wien)